Wandertouren Top 5

Tipp 1: Entlang der Löcknitz - von Bahnhof zu Bahnhof (ca. 11 km)
Die ca. 2-stündige Wanderung startet am Bahnhof Fangschleuse bzw. direkt hinter der Großen Wallbrücke. Nach der Straßenüberquerung an der Brücke beginnt das Naturschutzgebiet Löcknitztal und der Weg führt entlang der naturbelassenen Löcknitz. Mit seiner einzigartigen Flora & Fauna sind hier mehr als 100 verschiedene Vogelarten, 23 Fisch- und über 600 Großschmetterlingsarten zu finden. Ungefähr auf halber Strecke ist ein Rastplatz an der gefallenen Fontane-Kiefer zu finden, dort wo einst Fontane selbst gehalten hat, mit Blick auf die idyllische Löcknitz. Der Weg führt parallel zum 66-Seenwanderweg über Klein Wall weiter bis zum Bahnhof Hangelsberg.
Länge: 11 km, 2,5 Stunden reine Gehzeit, Teil des 66-Seen-Wanderweges (9. Etappe)
Start: Bahnhof Fangschleuse (RE1)
Ziel: Bahnhof Hangelsberg (RE1)
Sehenswertes:
Schildkröten-Freigehege auf dem Löcknitzcampus
Denkaml an der ehemaligen Fontane-Kiefer
Tipp 2: Seeblick-Runde Peetzsee (ca. 5 km)
Auf der literarischen Wanderung auf Georg Kaisers Spuren rund und um den Peetzsee - vorbei an reizvollen Villen - durchqueren Sie Grünheide (Mark) und den Gemeindeteil Altbuchhorst auf einer ca. 1,5-stündigen Wanderung rund um den Peetzsee. Der am 25. November 1878 in Magdeburg geborene Friedrich Carl Georg Kaiser lebte von 1921 bis 1938 mit seiner Frau Margarethe Kaiser und seinen drei Kindern an vier verschiedenen Orten in Grünheide. In den Jahren der Weimarer Republik war Georg Kaiser Erfolgsautor des Deutschen Theaters in Berlin. Von 1921 bis 1933 erlebte er eine grandiose Bühnenkarriere. Sein letztes Stück „Der Silbersee“ ist sehr wahrscheinlich inspiriert durch den Peetzsee.
STRECKENVERLAUF:
Start Tourist-Information, Am Marktplatz 3 - in Richtung Altbuchhorst - Sackgasse Waldeck bis zur Nr. 5a - Georg-Kaiser-Haus (1) - zurück in Richtung Wanderweg durch den Wald bis zur Waldpromenade (2, 3) - Pfad durch den Wald zur Charlottenstraße - Peetzseestraße - Altbuchhorster Straße - Brücke über den Kanal zwischen Peetz- und Möllensee - Feldweg - Am Reiherhorst - Am Schlangenluch - Ortseingang Grünheide (Mark) über Karl-Marx-Straße in Richtung Marktplatz auf Friedrich-Engels-Straße (4) (ehemalige Bahnhofsstraße) - zurück am Marktplatz.
Link zur komoot-Tour "Wanderung Seeblick-Runde Peetzsee": https://www.komoot.com/de-de/tour/3208425191


Tipp 3: Waldlehrpfad Grünheide (ca. 2 km)
Der Grünheider Waldlehrpfad lädt ein: Lernen. Innehalten. Fühlen.
Start- und Endpunkt des Rundweges mit 16 Stationen befindet sich hinter dem Waldfriedhof Grünheide – die Wanderung kann aber auch mit der Seeblick-Runde kombiniert werden.
Auf dem etwa zwei Kilometer langen Lehrpfad verraten Schautafeln und zahlreiche „Waldmännlein“ viel Wissenswertes zu Pflanzen, Tieren und der Forstwirtschaft in der Region. Die Waldmännchen entlang des Lehrpfads lassen sich öffnen. Dabei geben sie Wissen frei – zum Beispiel über Bäume oder faszinierende Lebewesen, wie die Fledermäuse. Auf halber Strecke lädt die große Schutzhütte "Heidealm" im Naturschutzgebiet Löcknitztal zum Verweilen ein.
Grünheider Waldlehrpfad | 2 km
• Start und Ziel: Waldfriedhof Grünheide
• Zum Verweilen: „Heide-Alm“ auf halber Strecke
• Lehrreiches zu Lebewesen und Waldbestand
Tipp 4: Möllensee-Umwanderung (ca. 9 km)
Die Seenlandschaft Grünheide (Mark) lässt sich am besten auf einer Wanderung rund um den Möllensee erkunden. Auf diesem Wanderweg haben Sie fast immer einen fantastischen Blick auf den See. Unterwegs laden kleine versteckte Naturbadestellen direkt am Weg zu einem Erfrischungsbad ein.
Mit Start- und Endpunkt in Altbuchhorst geht es nördlich entlang des Ufers durch unberührte Natur. Auf der Wegstrecke in der Nähe des Campingplatzes befindet sich die „Spiegelquelle“. Mehrere Rastplätze laden auf der Wegstrecke zum Verweilen ein.


Tipp 5: Löcknitztalweg und 66-Seen-Wanderweg
"Abgefahren – losgewandert": Drei Wanderbahnhöfe in 5 Stunden erleben!
Von den Wanderbahnhöfen Erkner oder Fangschleuse zum Bahnhof Hangelsberg durchwandern Sie auf dem Löcknitztalweg eine der markantesten Landschaften des Warschau-Berliner-Urstromtales. Das idyllische Tal der Löcknitz ist schon seit mehr als 100 Jahren beliebtes Ziel von Naturfreunden und Wanderern. Aber auch Angelfreunde finden im Löcknitztal ein wahres Paradies vor: die Forellenanlage Klein Wall, in der es sich übrigens auch wunderbar rasten lässt. Der Löcknitztalweg ist auch ein Teilstück der 9. Etappe des 66-Seen-Wanderweges.
66-Seen-Wanderweg: Bahnhof Fangschleuse bis Bahnhof Hangelsberg (9. Etappe ca. 11 km)
Dies ist eine recht kurze Wanderung zur Spree im Grünen, die sich aber in Richtung Erkner sehr gut verlängern lässt. Alle genannten Orte haben durch die Regionalbahn beste Verbindungen von und nach Berlin.
66-Seen-Wanderweg: Bahnhof Hangelsberg bis Bahnhof Fürstenwalde (10. Etappe ca. 13 km)
Diese Wanderung ist eine richtige Spree-Tour, landschaftlich attraktiv und durch die beiden Regionalbahnanschlüsse bestens erreichbar.

Die weiteren Wandertipps beziehen sich auf längere Wandertouren ab 12 km.
Wander-Tagestour 1
"Am Rande des Spreetales zwischen Fürstenwalde und Hangelsberg" (ca. 28 km):
Bahnhof Fürstenwalde – nach Süden zur Fürstenwalder Altstadt – entlang des nördlichen Spreeufers – Wanderweg bis Hangelsberg – Mönchwinkel – Spreebrücke – auf dem Königsgestell durch den Fürstenwalder Stadtforst – Wehr der Großen Tränke – entlang des südlichen Spreeufers – neue Altstadtbrücke – Bahnhof Fürstenwalde
Wander-Tagestour 2
"Von Erkner über den Kranichsberg, entlang des Möllensees, weiter nach Klein Wall und Fangschleuse" (ca. 22 km):
Bahnhof Erkner – parallel zur Löcknitz bis zum Ostufer des Flakensees – Woltersdorfer Schleuse – Liebesquelle – auf den Kranichsberg – Höhenwanderweg nach Altbuchhorst – rund um den Möllensee bis zum Kiesgraben – nach Süden – bis Klein Wall – entlang des Löcknitztals zur Fontane-Kiefer – weiter bis zur Großen Wallbrücke – nach Süden (links) zum Bahnhof Fangschleuse
Wander-Tagestour 3
"Von Hangelsberg zum Störitzsee nach Fangschleuse" (ca. 12 km):
Bahnhof Hangelsberg – Mönchwinkel – Neu Mönchwinkel – vor Spreewerder zum Störitzsee – auf dem Wanderweg westlich des Sees zum Bahnhof Fangschleuse. Unterwegs bietet sich der Besuch des Heimatmuseums in Mönchwinkel an. Eine Verlängerung der Wanderung ist nördlich des Löcknitztales bis Bahnhof Erkner möglich.
Wander-Tagestour 4
"Von Fangschleuse zum Spreetal und zurück nach Erkner" (ca. 19 km):
Bahnhof Fangschleuse – nach Süden zum Störitzsee – Spreeau – über die Spreebrücke nach Neu Hartmannsdorf – über Schlößchen nach Hartmannsdorf – südlich des Spreetales über Stäbchen, Steinfurth und Burig auf dem Müggel–Spree–Weg nach Neu Zittau – nach Norden über die Spree bis Erkner.
Wander-Tagestour 5
Pilgern auf dem Jakobsweg (Frankfurt (Oder) - Berlin - Teltow)
Folgen Sie auf den alten Handels- und Heerstraßen den Jakobspilgern durch die weite Waldlandschaft Grünheides (Mark). Entdecken Sie die Ruhe, kehren Sie in sich und lassen Sie die Natur auf sich wirken! Denn bekanntlich ist beim Pilgern ja der Weg das Ziel.
Kartenmaterial und Pilerpässe sind in der Grünheider Tourist-Information erhältlich.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.: www.brandenburger-jakobswege.de
Link zur Wegführung "Von Grünheide (Bahnhof) bis Fürstenwalde" (ca. 25 km): https://www.seenland-oderspree.de/tour/jakobsweg-gruenheide-fuerstenwalde
Weitere Wanderinformationen
www.reiseland-brandenburg.de

